Bund

Das Bundesgesetz über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung ist seit 2003 in Kraft. Es handelt sich um ein befristetes Impulsprogramm, das die Schaffung zusätzlicher Plätze für die Tagesbetreuung von Kindern fördern soll, damit die Eltern Erwerbsarbeit bzw. Ausbildung und Familie besser vereinbaren können.

Das Parlament hat 2010 die Verlängerung des Impulsprogramms um vier Jahre bis zum 31. Januar 2015 beschlossen und dazu einen neuen Verpflichtungskredit von 120 Millionen Franken bewilligt.

Seit 2003 wurden 2‘200 Gesuche bewilligt. Der Bund geht davon aus, dass der zur Verfügung stehende Kredit nicht bis Ende Januar 2015 reichen wird. Aus diesem Grund hat er auf den 1. Januar 2013 eine Prioritätenordnung erlassen, mit der eine möglichst ausgewogene regionale Verteilung der Mittel erreicht werden soll.

Die Kita Himugüegeli konnte direkt von diesem Gesetz profitieren, da die Stadt Bern dadurch 10 Betreuungsplätze finanzieren konnte (in den Jahren 2006 bis 2008).

Weitere Informationen unter: www.bsv.admin.ch/praxis/kinderbetreuung/01153/index.html